Aktuelles 2025
Weltcup Le Grand Bornand/ FRA 15.12.-21.12.2025
Nachdem es für mich hieß: auskurieren statt Wettkämpfe in Hochfilzen, war ich eigentlich richtig heiß auf die Rennen in Le Grand Bornand. Allein der Gedanke an die Stimmung dort und an meinen ersten Weltcupsieg im letzten Jahr sorgte schon für Gänsehaut. Ich verband mit diesem Ort viele positive Erinnerungen und hoffte, rechtzeitig wieder fit zu werden.
Doch dazu kam es leider nicht. Ich versuchte, wieder leicht ins Training einzusteigen, merkte aber sehr schnell, dass mein Körper noch nicht bereit dafür war. Jede Einheit kostete unglaublich viel Kraft, danach war ich komplett erschöpft und die Regeneration blieb aus. Das waren klare Signale, die ich nicht ignorieren durfte.
So stand ich erneut vor einer schweren Entscheidung – und traf sie bewusst für meinen Körper und für den weiteren Saisonverlauf. Es hätte keinen Sinn ergeben, nicht mit vollen Kräften am Start zu stehen. Beim aktuellen Weltcupniveau reichen 80 % einfach nicht aus, weder körperlich noch mental. Schweren Herzens entschied ich mich daher gegen einen Start in Le Grand-Bornand.
Natürlich war die Enttäuschung groß, gerade wegen der besonderen Bedeutung dieses Weltcups für mich. Aber langfristig gesehen war es die richtige Entscheidung. Jetzt heißt es weiter geduldig bleiben, Kräfte sammeln und den Fokus nach vorne richten. Mein Ziel ist klar: im neuen Jahr wieder voll anzugreifen – besonders bei den Heimweltcups, auf die ich mich jetzt umso mehr freue.
Weltcup Hochfilzen/ AUT 08.12.-14.12.2025
Von Östersund flogen wir direkt mit einem Charterflug weiter nach Hochfilzen. Dort versuchte ich zunächst, meinen Infekt auszukurieren. Leider stellte sich bereits am ersten Tag heraus, dass es sich nicht nur um einen einfachen Infekt, sondern um eine Corona-Infektion handelte. Gemeinsam mit den Ärzten entschied ich daraufhin, in Hochfilzen nicht zu starten und nach Hause zu fahren – eine Entscheidung, die mir unglaublich schwerfiel, aber im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf die vernünftigste war. Es war frustrierend, denn ich hatte alles dafür getan, gesund zu bleiben, war überall mit Maske unterwegs und versuchte, jedes Risiko zu minimieren – und trotzdem hatte es mich erwischt.




Copyright: Selfie: privat; Rest: Kevin Voigt
Weltcup Östersund/ SWE 26.11.-07.12.2025
Die Vorfreude, nach Östersund zurückzukehren, war riesig. Auch wenn die Strecke sehr anspruchsvoll ist, zählt sie für mich dennoch zu den Lieblingsstrecken im Weltcup. Wie schon in den vergangenen Jahren wohnten wir in Häusern von Familien, die während der Weltcup-Zeit ausziehen – eine besondere Atmosphäre, die Östersund für mich immer wieder zu einem Highlight macht.
Ergebnisse Weltcup Östersund
29.11.2025 4 x 6 km Staffel – Platz 11 (2+8/0+5)
03.12.2025 15 km Einzel – Platz 50 (2/1/2/1)
05.12.2025 7,5 km Sprint – Platz 30 (1/1)
07.12.2025 10 km Verfolgung – DNS
Die Staffelrennen dienten zum Einstieg in die Saison, weshalb jede von uns einen Einsatz bekam. Ich war entsprechend aufgeregt vor dem Start – und das zeigte sich leider im Liegendschießen. Der Wind war tricky, und ich reagierte insgesamt zu wenig auf die Bedingungen. Nach zwei Strafrunden versuchte ich, das Beste aus dem Rennen herauszuholen. Insgesamt war es kein optimaler Start für das Team, aber ich hoffte darauf, es in der zweiten Woche besser machen zu können.
Nach dem schwierigen Staffeltag nutzte ich den Sonntag zur Regeneration und konnte mir am Montag im Training wieder Sicherheit holen. Mit neuem Selbstvertrauen ging es in die Einzelwoche. Die Wettervorhersage für den Renntag – starke, wechselnde Windböen – traf leider voll ein. Mit sechs Fehlern war das Ergebnis nur mittelmäßig. Hier heißt es für mich weiterarbeiten, denn andere Nationen zeigten, dass trotz schwieriger Bedingungen gute Schießergebnisse möglich sind. Wir Deutschen leisteten uns insgesamt 39 Fehler bei 140 Schüssen – eindeutig zu viel, um ganz vorne angreifen zu können.
Am Sprinttag wurde es zum Glück windstill, dafür brach die Strecke stark auf und wurde tief – Bedingungen, die mir normalerweise nicht besonders liegen. An diesem Tag fühlte ich mich jedoch gut und war läuferisch dabei. Leider passierten mir in beiden Anschlägen jeweils ein Fehler, was in diesem starken Damenfeld sofort Plätze kostet. Am Ende war es Platz 30, aber bei den geringen Abständen war die Ausgangslage für die Verfolgung noch recht ok.
Zur Verfolgung kam es für mich jedoch nicht. Ich wachte am Morgen des Rennens mit Halsschmerzen auf, und in Absprache mit Arzt und Trainern entschieden wir, kein Risiko einzugehen und nicht zu starten. Nun heißt es schnell wieder gesund werden – und dann volle Attacke in Hochfilzen.

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DSV Lehrgang Idre/ SWE 03.11.-18.11.2025
Am 03.11. flogen wir zu unserem finalen Trainingslager nach Idre/ SWE. Der Anreisetag war sehr anstrengend. Um 3 Uhr klingelte der Wecker. Ich fuhr nach München und es ging weiter mit dem Flieger nach Oslo. Von dort aus standen nochmal 4 Stunden Autofahrt nach Idre an. Das Wetter begrüßte uns sehr trist. Warme Temperaturen und viel Regen. Auch die Loipe leidete unter den Bedingungen. Es gab eine 2,4 km Runde und teilweise wichen wir für Einheiten auf Skiroller aus.
Nichtsdestotrotz versuchten wir, das Beste aus der Situation zu machen. Wir feilten noch ein letztes Mal an den verschiedenen Teilelementen. Durch Steigungen der Intensität kamen wir auch immer mehr in unsere Wettkampfform.
Ergebnisse Testrennen Idre
15.11.2025 7,5 km Sprint – Platz 13 (1/0)
16.11.2025 7,5 km Sprint – Platz 12 (1/2)
Zum Ende des Lehrganges nahmen wir am Season Opening der Schweden teil. Im Fokus lag dabei auf dem Wettkampffeeling. Man kann zwar schnelle Einheiten im Training absolvieren, aber dieses Wettkampffeeling lässt sich schlecht simulieren.
Im ersten Sprint tat ich mir noch ein wenig schwer, in das Rennen hineinzufinden. Trotzdem war ich mit der Laufleistung und dem Schießergebnis recht zufrieden. Das läuferische Renngefühl war im zweiten Sprint besser, aber dafür war ich über mein Stehendschießen nicht ganz so erfreut. Zwei Fehler in einem Schießen sind einfach zu viel und dürfen in wichtigen Rennen natürlich nicht passieren. Trotzdem zog ich ein positives Fazit aus den ersten Rennen der Saison und freute mich schon darauf, dass nach einem kurzen Zwischenstopp in der Heimat die Reise in den Norden erneut startete und die neue Weltcupsaison endlich begann.







DSV-Abendveranstaltung und Einkleidung Nürnberg 28.10.-29.10.2025
Nach einem kurzen Abstecher nach Oberhof für zwei Einheiten in der Skihalle und dem finalen Rollerlaufbandtest ging es für mich weiter nach Nürnberg. Hier stand für mich wie bereits in der vergangenen Saison die Abendveranstaltung und Wintereinkleidung des Deutschen Skiverbandes an.
Bei der Abendveranstaltung erhielt ich die Auszeichnung „Juniorsportlerin des Jahres 2025“. Eine Auszeichnung, die ich bereits auch schon 2023 entgegennehmen durfte.
Der Einkleidungstag startete für mich mit einer ARD-Videoproduktion mit Stephanie Müller-Spirra. Anschließend war Anprobieren und Lächeln für verschiedene Fotoproduktionen angesagt.
Vielen Dank an alle Ausrüster für das neue Material. Ich habe mich sehr gefreut, einige von meinen Partnern nochmal persönlich zu sehen.

Copyright: Tim Grotian
Videoproduktion mit Kaufland 21.10.2025
Am 21.10. stand für mich erneut eine Videoproduktion mit meinem Partner Kaufland auf dem Programm. Dieses Mal besuchte mich Jannik Vinke alias der Grilltyp in Seefeld. In verschiedenen Challenges battelten wir uns, um uns Zutaten für ein Omelett zu erspielen. Zudem bereitete mir Jannik während meines Trainings ein Porridge zu. Es hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht und ob ich mein Omelett „ohne alles“ essen musste oder ob ich es mir verfeinern durfte, seht ihr schon bald.




Copyright: Kevin Voigt
BMW-Übergabe und Loop One Festival in München 18.10.-19.10.2025
Das Loop One Festival, welches dieses Jahr zum ersten Mal in München stattfand, bildete den Startschuss in Richtung Winter. Mit diesem Event versucht die IBU den Biathlonsport zu den Menschen zu bringen, was ihr mit über 50.000 Besuchern auch gelang. Für mich startete das Wochenende am Stand von Fischer Ski, wo ich fleißig Autogramme schreiben und viele Fans treffen durfte.
Am Nachmittag stand dann für uns Athleten des Deutschen Skiverbandes die Übergabe unserer neuen BMWs auf dem Programm. Wie bereits im letzten Jahr entschied ich mich hier für einen 520d xDrive Touring. Durch die Größe des Kofferraums ist er mein perfekter Begleiter. Denn, wenn ich nicht mit dem Flugzeug unterwegs bin, kann ich mich immer schwer entscheiden, was ich alle benötige und mitnehme.😉
Ergebnisse Loop One Festival München
19.10.2025 5,4 km Super-Sprint – Platz 7 im Heat 3 (1/1)
Am Sonntag ging es im Qualirennen um den Olympiasee dann an den Start. Gelaufen wurde ein Super-Sprint, das bedeutet, man muss sich über die ersten 3 Plätze im Heat einen Platz im Finale ergattern. Das gelang mir jedoch leider nicht. Für mich war es trotzdem ein tolles Erlebnis, im Olympiapark ein Rennen laufen zu dürfen. Die Massen an Fans haben mich sehr beeindruckt. Wahnsinn, was für einen Rückhalt wir Biathleten haben.

Copyright: Tim Grotian
Youtube-Videodreh mit Rick Zabel am 13.10.2025
Am 13.10. besuchte mich der ehemalige Radprofi Rick Zabel, um einen Trainingstag als Biathlet zu erleben. Nach seinem Karriereende startete Rick ein YouTube-Format, in dem er innerhalb eines Jahres 52 Jobs ausprobiert. Als er im Mai als Volunteer beim Wings for Life World Run half, lud ich ihn ein, einen Tag als Biathlet zu verbringen. Und jetzt war es endlich so weit. Am Vormittag starteten wir mit einem Komplextraining, welches mit einem kleinen Abschlussrennen abgerundet wurde. Nach einer kurzen Mittagspause ging es am Nachmittag mit einer Krafteinheit weiter. Ein sehr cooler Dreh, bei dem ich auch für meine weitere Karriere einiges an Input erhalten habe. Ich freue mich schon auf das fertige Video.

Copyright: Kevin Voigt
DSV Lehrgang Antholz/ ITA 01.10.-08.10.2025
Vom Passo di Lavazè ging es für uns direkt weiter nach Antholz, wo der zweite Teil des Höhentrainingslagers stattfand – auch das Herrenteam war dabei. Dieses Mal ist Antholz nicht irgendein Trainingsort. Es ist der Austragungsort der Olympischen Spiele 2026. Schon bei der Anreise durchs Antholzer Tal fielen mir sofort die Olympischen Ringe ins Auge und entfachten in mir eine gewisse Vorfreude. Die Qualifikation für diese Spiele ist mein große Ziel in der kommenden Saison.
Die Tage in Antholz waren geprägt von intensiven Komplexeinheiten im Stadion, Rolleranstiege auf den Stallersattel und Crosstouren um den Antholzer See. Eine unglaubliche Umgebung, die einem nach anstrengenden Einheiten auch den Kopf wieder frei werden lässt. Die Strecken im Stadion liegen mir sehr und auch die Erinnerungen an meinen zweiten Platz beim Weltcup-Sprint 2025 kamen wieder hoch. Diese Energie und Motivation gilt es jetzt, in die nächsten Schritte auf dem Weg zum Winter mitzunehmen.

Copyright: Kevin Voigt
DSV Lehrgang Passo di Lavazè 23.09.-01.10.2025
Am 23.09. ging es für mich erneut ins Höhentrainingslager mit dem Team. Dieses Mal waren eine Woche auf den Passo di Lavazé und anschließend eine Woche in Antholz geplant. Der Lehrgang startete mit einer verkleinerten Mannschaft. Nur Marlene, Julia und Vanessa waren neben mir dabei. Der Rest plant, in der Antholzwoche zum Team dazuzustoßen.
Die Temperaturen waren auf 1800m ü. NN. bereits sehr winterlich. Das hielt uns jedoch nicht vom qualitativ hochwertigen Training ab. Es standen eine Vielzahl von langen, ruhigen Einheiten auf dem Programm und auch beim Komplextraining lag der Fokus zunächst mehr auf technisch sauberen Schießen.
Nun geht es für uns weiter nach Antholz und auch die Intensität der Trainingseinheiten wird dort höher.


Erinnerungsstück an meinen ersten Weltcupsieg von Acredo
Könnt ihr euch noch an meinen ersten Weltcupsieg in Le Grand Bornand erinnern?
Zu diesem Anlass durfte ich mir mein besonderes Erinnerungsstück entwerfen, das mich in meiner weiteren Karriere immer begleiten wird.
Den Ringtyp habe ich mir bei 123Gold in Bad Homburg ausgesucht.
Einen gelbgoldenen Ring: Außen eine Schneeflocke und innen eine Handschriftgravur mit den Eckdaten und der besonderen Story meines ersten Weltcupsieges.
Abholen durfte ich mein Schmuckstück in der 123Gold-Filiale in Innsbruck und ich bin echt überwältigt, wie schön er geworden ist.
Vielen Dank an Acredo für diese geniale Möglichkeit und an alle Mitarbeiterinnen in den Filialen für die liebevolle Beratung. Das gibt mir Motivation für die kommende Saison.






Copyright: Kevin Voigt
Deutsche Meisterschaft Arber 03.09.-07.09.2025
Anfang September fand wie jedes Jahr die Deutsche Meisterschaft statt. Ein Wettkampfwochenende, welches mir nicht so liegt, da ich viel lieber im Winter auf Schnee unterwegs bin und mich dort deutlich wohler fühle. Jedoch bietete die DM für mich dieses Jahr die Möglichkeit, meine Form zu testen und gute Trainingseinheiten unter Wettkampfbedingungen zu absolvieren, da ich für den Weltcupauftakt bereits gesetzt bin. Für eine Vielzahl von Athletinnen stand jedoch schon ein erstes Kräftemessen auf dem Programm, da die DM zu 40% zu den Qualifikationsrennen zählt.
Ergebnisse Deutsche Meisterschaft Arber
05.09.2025 12,5 km verkürzter Einzel – Platz 14 (0/1/1/0)
06.09.2025 7,5 km Sprint - Platz 2 (0/0)
07.09.2025 10 km Verfolgung – Platz 5 (0/0/2/1)
Es begann mit einem verkürzten Einzel, der aufgrund der Qualifikation und den aus einem Fehler (45 Sekunden Zeitstrafe) resultierenden zu großen prozentualen Abständen mit Strafrunden gelaufen wurde. Am Schießstand konnte ich zeigen, was ich mir über die Sommermonate erarbeitet hatte, jedoch war ich über meiner Laufleistung ein wenig sprachlos. Vom Gefühl her war ich sehr gut unterwegs, doch die Laufzeit sprach etwas anderes – naja einmal schlafen und ich konnte meine Leistung erneut unter Beweis stellen.
Und das tat ich auch. Mit einem fehlerfrei Liegend- und Stehendschießen konnte ich die Grundlage für ein gutes Rennen legen. Auf der Strecke lief es auch deutlich besser als am Vortag, auch wenn es in Richtung Winter noch eine Schippe mehr sein darf. Am Ende war es der Vizemeistertitel und meine erste Medaille bei Deutschen Meisterschaften.
Der zweite Platz bot auch eine gute Ausgangslage für den abschließenden Verfolger. Mit 21 Sekunden Rückstand auf Janina Hettich-Walz ging es für mich in das Rennen. Nach den beiden Liegendschießen lag ich sogar in Führung. Jedoch verlor ich diese durch zwei Fehler im ersten Stehendanschlag und belegte im Ziel Rang 5. Im Schießen war es für mich größtenteils eine sehr ordentliche Deutsche Meisterschaft und läuferisch habe ich ja noch ein wenig Zeit, bevor es zurück auf meine geliebten Ski geht und die ersten Wettkämpfe im Winter anstehen.




Besuch bei Argeta in Ljubljana/SLO inkl. Produktionsbesichtigung in Izola/ SLO vom 18.08.-19.08.2025
Am 18.08. ging es für mich nach Ljubljana, denn am Tag darauf stand ein Besuch in der Geschäftszentrale von meinem Partner Argeta in Ljubljana an.
Nachdem ich kurz den neuen GM Mate Stetić kennenlernen durfte, fuhren wir nach Izola, um uns die Produktion anzuschauen. Dort angekommen wartete jedoch erstmal eine kleine Challenge auf mich – ich durfte meine eigene Sorte Argeta kreieren. Gar nicht so leicht bei so vielen Zutaten, die man zur Auswahl hatte. Ich freue mich schon, wenn ich meine eigene Kreation probieren kann. Die anschließende Führung durch die Produktion war sehr interessant.
Ein kleiner Einblick für euch in die Geschichte von Argeta: Es begann alles vor über 60 Jahren mit der Produktion von Hühnersuppenkonzentraten. Dabei wurde als Nebenprodukt aus dem übriggebliebenen Hühnerfleisch eine Pastete hergestellt. Heutzutage ist es andersherum. Bei rund 2,5 Millionen produzierten Argeta-Dosen pro Woche sind die Brühwürfel letztendlich das Nebenprodukt. Und da ist immer noch ein Problem: Die Menge von produzierten Argeta-Dosen ist zu klein, um die Nachfrage zu stillen. Echt Wahnsinn! Nach einem abschließenden Essen mit einem gigantischen Blick auf die Adria ging es für uns über Ljubljana wieder nach Hause.
Vielen Dank Valentina, Spela und Tina für diesen schönen und interessanten Tag bei euch. Es hat mir gezeigt, wie toll es ist eurem Team anzugehören und ich freue mich gemeinsam mit euch die nächsten Ziele zu erreichen. Hvala Argeta 😉

DSV Lehrgang Bessans/ FRA 02.08.-16.08.2025
Nach dem erfolgreichen Lehrgang in Livigno stand Anfang August unser zweites Höhentrainingslager an. Wie bereits die letzten beiden Jahre ging es wieder nach Bessans – persönlich wünschte ich mir hier manchmal ein wenig mehr Abwechslung.
Der Lehrgang war erneut in zwei Blöcke aufgebaut, wobei im ersten Block der Fokus auf langen, ruhigen Einheiten lag. Hierbei ist es wichtig, auf die individuellen Trainingsbereiche zu achten, um eine optimale Anpassung an die Höhe zu erreichen. Das Training wurde wie immer über die individuellen Pulsbereiche mit engmaschigen Laktatkontrollen gesteuert.
Im zweiten Block standen wieder mehr Intensitäten auf dem Plan. Dabei wurde das Training innerhalb der Woche progressiv von I2 über I3 bis hin zu I4 gesteigert, wobei die Trainingsstunden immer geringer werden. Im Vordergrund stand hierbei wieder die Qualität der Einheit.
Auch das Schießtraining variierte zwischen den beiden Wochen. Wir starteten mit vielen Grundlagen- und Technikschüssen, bevor in der zweiten Lehrgangswoche vermehrt Schießen unter Belastung dazukam. Ziel war es, die Abläufe weiter zu perfektionieren und zu stabilisieren.
Von Radtouren (Col de l'Iseran, Col du Galibier), über Bergtouren und eine Menge an Rollerkilometern war alles dabei. Es war wieder ein gelungener Lehrgang mit dem Team, aber wie ihr mich sicher kennt – ich war auch wieder froh, wenn es nach den zwei Wochen wieder heißt: „Koffer packen und ab nach Hause“.

Copyright: SCOTT Sports/ Julian Oswald
Neue Trainingsbegleiter und Fotoshooting mit Scott am 15.07.2025
Am 15.07. habe ich mein neues Mountainbike (Spark RC) sowie zum ersten Mal ein Gravelbike (Gravel Addict 20) von Scott erhalten. Die beiden Räder werden mir leihweise für mein Sommertraining von Scott zur Verfügung gestellt. Zudem nutzten Julian und ich gleich die Gelegenheit, ein paar Bilder mit den neuen Rädern zu schießen. Das Wetter hat wie bei den meisten Shootings von mir nicht so mitgespielt, aber Julian und ich hatten trotzdem unseren Spaß. Vielen Dank für die Unterstützung bei meinem Training und wie heißt es so schön: „Wintersportler werden im Sommer gemacht“
Copyright: Tim Grotian

Skiclub Gartenfest mit Ehrung und Autogrammstunde am 05.07.2025
Am 05.07. war ich zu Gast beim jährlichen Gartenfest meines Heimatvereins, dem Skiclub Mittenwald. In diesem Rahmen fand auch der Empfang und die Ehrung durch den Skiclub und der Marktgemeinde Mittenwald statt. Vielen Dank an Klaus Wurmer und dem ersten Bürgermeister Enrico Corongiu für die netten Worte und die Präsente. Ich bin stolz, den Skiclub und den Ort Mittenwald international repräsentieren zu dürfen und freue mich immer, nach den anstrengenden Wettkämpfen in die Heimat zurückzukehren.
Bei der anschließenden Autogrammstunde konnte ich dann noch in den direkten Kontakt mit meinen Fans treten. Es sind für mich schon besondere Momente zu hören, wieviele Begeisterte bei jedem Rennen mitfiebern und besonders stolz haben mich zwei Mädels gemacht, die sogar ein Referat über mich gehalten haben. Vielen Dank für die interessanten Gespräche und die gemeinsame Stunden beim Gartenfest.
Copyright: Jörg Mitter/ Red Bull Ring

Formel 1 Grand Prix Spielberg am 29.06.2025
Am 29.06. fuhren Emma Aicher (Ski Alpin) und ich an den Red Bull Ring nach Spielberg. Es war für mich das erste Mal live bei der Formel 1. Zu Beginn des Renntages stand eine Paddock – Tour auf dem Programm, bei der es auch durch die Boxengasse ging und wir einen Blick in die Red Bull Garage werfen durften. Das machte schon richtig Vorfreude aufs Rennen, bei dem Max Verstappen leider in der ersten Runde ausschied und sich die McLaren ein Kopf an Kopf Rennen an der Spitze ablieferten. Bei meinem nächsten Besuch in Spielberg wird dann hoffentlich wieder ein Red Bull Auto um den Sieg mitkämpfen.
Copyright: Kevin Voigt

DSV Lehrgang Livigno/ ITA vom 08.06.-22.06.2025
Wie schon bereits in der letzten Saison ging es wieder zum Höhentrainingslehrgang nach Livigno. Es war der erste richtige gemeinsame Lehrgang mit dem Team. Bis auf Franzi, die ihre separate Vorbereitung absolviert, war das Team vollständig und auch Janina kehrte hier nach der Babypause wieder zur Mannschaft zurück. Die kleine Karlotta wird Janina bei den Lehrgängen immer begleiten und bringt auch frischen Wind ins Team.
Der Lehrgang war in drei Blöcke unterteilt:
Im ersten Block standen vor allem sehr lange und ruhige Einheiten auf dem Programm. Er sollte dazu dienen, uns an die Höhenlage anzupassen. Die Steuerung der Einheiten wurde über den Puls und durch Laktatabnahmen durchgeführt.
Im zweiten Block standen dann vermehrt Intensitäten im I2 und I3 an. Wir teilen die Einheiten in die Bereiche von I1 (locker) bis I5 (sehr intensiv) ein. Wenn die Intensitäten in den Trainingseinheiten zunehmen, geht die Stundenanzahl runter. Am wichtigsten hier ist die Qualität der Einheit, also der richtige Pulsbereich und die technische Ausführung.
Im dritten und letzten Block absolvierten wir dann noch eine letzte intensive Einheit im Anstieg. Dabei ging es mehrmals mit Skatingrollern den Forcola di Livigno hoch, bei der das Tempo progressiv gesteigert wurde. Die restlichen Einheiten erfolgten dann wieder im ruhigen Bereich bei hoher Stundenanzahl.
Es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht, mit dem Team zu trainieren, aber ich war dann auch froh, als es nach zwei Wochen wieder nach Hause ging.